GESCHICHTE

Das Neue Kapitel des Traditionellen Genusses

Die Lichter erstrahlen wieder im Herzen von Rottweil, denn das Traditionslokal, der "Goldene Apfel", hat seine Türen wieder geöffnet! Mit frischem Wind und einem bewährten Konzept begrüßen die neuen Wirte Gäste aus nah und fern zu einem kulinarischen Erlebnis in einem der ältesten Wirtshäuser der Stadt.

Eine Wiederbelebung der Tradition

Der "Goldene Apfel" ist weit mehr als ein Restaurant, er ist ein lebendiges Stück Rottweiler Geschichte. Das charmante Gebäude wurde im Jahr 1696 nach einem großen Stadtbrand errichtet und strahlt eine einzigartige Atmosphäre aus, die Gäste seit Generationen angezogen hat.

Das Gebäude erstreckt sich zwischen dem Schwarzen Tor und dem ehemaligen Flöttlinstor (das letztere wurde bereits im Jahr 1831 abgerissen) und wurde nach dem großen Stadtbrand von 1696 auf einer lange zurückreichenden Bausubstanz aus dem Spätmittelalter neu errichtet.

Seit dem Jahr 1834 steht das Haus im Zeichen der Wirtschaftsgerechtigkeit. Das einladende Stechschild, das aus dieser Ära stammt, vermittelt einen Hauch Geschichte. Im Jahr 1908 wurde das Anwesen von dem Großvater der heutigen Besitzerin erworben und als Familienbetrieb in der dritten Generation geführt.

Stechschild Goldener Apfel von Hugo Maier 1954

Bewährtes Konzept und Neue Köstlichkeiten

Doch das ist noch nicht alles. Die Familie Rahm betreibt in der Region eine eigene Trüffelplantage, und so dürfen sich die Gäste auf exquisite Trüffelgerichte freuen, die die Speisekarte bereichern.

Ein Ort für Gemeinschaft und Geselligkeit

In der Zeit vor der Motorisierung war das Haus ein beliebter Treffpunkt für die bäuerliche Bevölkerung der alten Reichsstadt, die nach Besuchen von Märkten, Behörden und Ärzten hier zusammenkam.

Damals wie heute lädt der nahezu unverändert gebliebene Gastraum Gäste und Gruppen zu gemütlichen Abenden oder unterhaltsamen Treffen ein. Er beherbergt Stammtische, Vereine und ist ebenso "Stammhaus" der Schreiner-, Zimmermanns- und der Schmiedezunft. An letzteres erinnern die im Gastraum aufgehängten Zunftzeichen, die im Rahmen der Fronleichnamsprozession ehrwürdig durch die Stadt getragen werden.

Auch heute noch steht den Gästen eine Kegelbahn zur Verfügung. Zwar müssen die Kegel nicht mehr durch den "Kegelbub" aufgestellt werden, dennoch zählt die vollautomatische Bahn zu einer der Ältesten im Land".